Was einst unter dem Namen „Diakonieverbund Schweicheln e. V.“ bekannt war, heißt heute „JUVANDIA – der Diakonieverbund e. V.“. Doch wie kam es zu diesem Rebranding? Welche Gründe standen dahinter und welche Chancen ergeben sich daraus? Den Transformationsprozess möchten wir an dieser Stelle gerne schildern.

Im Rahmen einer weitreichenden Neuausrichtung wurde im Herbst 2024 die Namensänderung beschlossen. Aus dem „Diakonieverbund Schweicheln e. V.” wurde „JUVANDIA – der Diakonieverbund e. V.”. Mit diesem Schritt entschied sich der Verbund bewusst für einen neuen, zukunftsorientierten Auftritt. Der bisherige Name war stark mit dem Standort Schweicheln verbunden, der überregional allerdings nur eine begrenzte Bekanntheit besitzt.

Mit JUVANDIA wurde daher ein eigenständiger Markenname geschaffen, der das Selbstverständnis des Verbunds klarer zum Ausdruck bringt und zugleich Raum für weiteres Wachstum eröffnet. Der Name setzt sich zusammen aus dem lateinischen Begriff „juvare” – für helfen, fördern – und dem Gedanken der Diakonie. Er repräsentiert somit das, wofür der Verbund seit fast 150 Jahren steht: den Dienst am Menschen.

Nicht nur der Name ist neu

Die Umbenennung war jedoch mehr als nur die Einführung eines neuen Namens. Sie ist Teil eines strategischen Transformationsprozesses, in dessen Zuge sich der Verbund organisatorisch, strukturell und inhaltlich neu aufgestellt hat. Mit JUVANDIA wurde ein Dachmarkenkonzept entwickelt, das die verschiedenen Standorte und Arbeitsbereiche in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mitteldeutschland unter einer gemeinsamen Identität zusammenführt.

Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen geschaffen, um den Verbund überregional weiterzuentwickeln und neue PartnerInnen sowie Einrichtungen noch besser einzubinden. Das Ziel besteht darin, ein starkes Netzwerk zu formen, das pädagogische Qualität sichert und soziale Arbeit langfristig tragfähig gestaltet.

Kürzere Wege, stärkerer Bund

Parallel dazu wurde beschlossen, die operativen Einheiten schrittweise in eigenständige, gemeinnützige Gesellschaften (gGmbHs) umzuwandeln. Dadurch sollen die Entscheidungswege vereinfacht und die Verwaltungsprozesse transparenter werden. Zudem soll die organisatorische und rechtliche Zukunftsfähigkeit des Verbunds gestärkt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch die Verwaltung grundlegend neu ausgerichtet.

Der Wandel zu JUVANDIA steht somit für weit mehr als ein Rebranding. Er beschreibt den Weg von einer stark regional geprägten Organisation hin zu einem modernen, vernetzten und zukunftsorientierten Diakonieverbund.